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- Details zur Säge | glueckauf
Details zur Bergsäge Details zur Bergsäge beim Maria Theresia Stollen Mit der Bergsäge beim Maria Theresia Stollen haben wir in Perneck einen noch weitgehend unbekannten, montanhistorischen Schatz ersten Ranges. Warum ist die Pernecker Bergsäge so bedeutend: Sie ist das letzte vollständig erhaltene technische Relikt des Pernecker Salzbergs. Sie wurde 1842 als erste Säge der k:k: Monarchie mit einem Riemenantrieb ausgestattet. Der damalige Bergbaubetriebsleiter Franz von Schwind schaffte mit diesem Umbau die Leistung der Säge mehr als zu verdoppeln Dieses Riemengetriebe ist auf wundersame Weise bis heute vollständig erhalten geblieben. Bei der Übersiedlung der Säge vom Steinberg zum heutigen Standort 1867 sowie bei der Elektrifizierung 1950 wurde es zum Glück nicht ausgebaut. Die historische Entwicklung der Bergsäge ist durch Akten im Salinenarchiv Leharstöckl fast lückenlos dokumentiert. Unsere Bergsäge ist die letzte aus dieser Zeit stammende, vollständig erhaltene Säge im inneren Salzkammergut. Und die Bergsäge liegt in unmittelbarer Nähe zur zentralen Viasalis-Schaustelle beim Maria Theresia-Stollen, die heuer durch einen Huntslauf erweitert wird. Geschichte, Pläne, Technik der Pernecker Bergsäge All diese Gründe haben dazu geführt, dass seit dem Jahr 2020 von der „Interessensgemeinschaft Mitterbergstollen“ (IGM) und deren Helfern intensiv an der Erhaltung der Bergsäge gearbeitet wird: Die Säge wurde entrümpelt, gesäubert und Gebäudeöffnungen verschlossen. Der Vorplatz wurde gerodet, umfangreiche Holzschlägerungen durchgeführt, die Stützmauern freigelegt und die Treppe vom Theresia-Stollen herauf saniert. Mehrere komplizierte Baumfällungen waren zum Schutz des Sägendaches nötig. Seit Jahren wird das schadhafte Dach regelmäßig mit Planen eingedeckt, die leider immer wieder von Sturmböen zerstört werden. Für diese umfangreichen und andauernden Arbeiten wurden von der IGM und deren Helfer bisher über 400 ehrenamtliche Stunden aufgewendet. Aber nur so konnte die bereits Ende der 1980er Jahre stillgelegte Bergsäge ohne größere Schäden bis zum heutigen Tag erhalten werden. Parallel zu diesen Arbeiten wurden laufend Gespräche mit zahlreichen Institutionen geführt, um die finanziellen Mittel für die dringend nötige Sanierung aufzutreiben. Jahrelang leider vergeblich, bis uns im Sommer 2024 die Geschäftsführung der Salinen Immobilen mit der Idee konfrontierte, uns die Säge zu schenken. Vereinsgründung: Da die IGM als Interessensgemeinschaft keine Rechtspersönlichkeit darstellt war schnell klar, dass ein Trägerverein gegründet werden muss. Eine der wesentlichen Stärken der IGM war und ist, dass alle Mitglieder und Helfer gleichgestellt sind. Es gibt keinen Vorstand, keinen Kassaprüfer und keine Wahlen. Alles funktioniert auf gegenseitiges Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Das dies sehr gut funktioniert, zeigen unsere vielen erfolgreich umgesetzten Projekte. Deshalb war und ist innerhalb der IGM eine gesunde Portion Skepsis gegenüber einer Vereinsgründung vorhanden. Aber was wäre die Alternative gewesen? Herr Hentschel von den Salinen Immobilien sprach im Sommer 2024 klare Worte: „Falls Ihr keinen Verein gründet, um die Säge zu übernehmen, wird sie zeitnah abgetragen und dann ist sie für Euch Geschichte.“ Nach intensiven Vorgesprächen wurde im August 2024 der Beschluss gefasst, einen Erhaltungsverein bei der Vereinsbehörde anzumelden, um gegenüber den Salinen Immobilien handlungsfähig zu bleiben. Die Übergabeverhandlungen konnten nun Ende August 2024 starteten. Diese zogen sich doch etwas in die Länge, da wesentliche Punkte wie Geh- und Fahrrechte, Erhaltung der Zufahrtsstraße sowie finanzielle Fragen zu klären waren. Am 21. November 2024 konnten Horst Feichtinger und Hans Kranabitl als Vereinsgründer nach positiven Abschluss der Verhandlungen den Schenkungsvertrag notariell unterzeichnen. Im Zuge der behördlichen Vertragsprüfung durch das Bauamt der Stadtgemeinde Bad Ischl stellte sich aber heraus, dass laut OÖ. Baurecht zu Gebäudeparzellen auch ein 3 m breiter, das Bauobjekt umgebender Grünstreifen, nötig ist. Nach Zustimmung des Salinen-Vorstandes wurde der Schenkungsvertrag um diesen 3 m breiten Grünstreifen erweitert. Der nun auch dem Erhaltungsverein gehörende Grünstreifen ermöglicht ein problemloseres Arbeiten am Gebäude. Eventuelle Nachbarschaftskonflikte wegen der das Gebäude teilweise umgebenden Wiese sind nun vom Tisch. Die nötigen Vermessungen wurden bereits durchgeführt und der Vertrag sollte laut Auskunft der Salinen Immobilien, bis spätestens April 2025 unterschriftsreif sein. Schenkungsvertrag: Was beinhaltet nun der Schenkungsvertrag: Der Erhaltungsverein bekommt die Bergsäge samt 3 m Grünstreifen als Schenkung übertragen. Mit dieser Schenkung verbunden ist die Verpflichtung zur Erhaltung des Gebäudes der Bergsäge. Falls die Bergsäge durch Brand oder Naturgewalt unwiederbringlich zerstört würde, fallen die im Zuge der Schenkung übertragenen Grundstücke wieder an Salinen Immobilien zurück. Für die Schenkung besteht ein Veräußerungsverbot. Der Erhaltungsverein bekommt das Gehrecht von der Via Salis Schaustelle beim Maria Theresia Stollen über die Knappenstiege bis zur Bergsäge. Außerdem bekommt der Verein für Erhaltungs- und Versorgungsfahrten das Fahrrecht am Zufahrtsweg von der Radgraben-Straße. Dieser Zufahrtsweg ist leider in einem sehr schlechten, sanierungsbedürftigen Zustand. Auf diese Situation weisen im Vertrag einige für uns sehr wichtige Punkte hin. Schließlich bekommt der Erhaltungsverein von den Salinen Immobilien noch eine finanzielle Starthilfe von 11.000.- €, die für die dringend nötige Dachsanierung verwendet wird. Geplante Sanierungsarbeiten: Da das Gebäude der Bergsäge dringend sanierungsbedürftig ist, sind nachfolgende Baumaßnahmen zeitnah geplant. Dachsanierung: Bereits im Dezember 2024 erfolgte die Auftragsvergabe für die Neueindeckung des gesamten Sägegebäudes an die Fa. Lukic Dach GmbH, Bad Ischl. Die Sanierungsarbeiten sollen nach Unterzeichnung des revidierten Schenkungsvertrages im Mai 2025 starten. Erneuerung der nord- und westseitigen Außenfassade: Wegen der schwierigen bachseitigen Zugänglichkeit soll das für die Dachsanierung aufgebaute Gerüst auch für die Erneuerung der Außenfassade weiter benützt werden. Die Fassadensanierung samt Austausch der schadhaften Teile des Bodenkranzes soll im Sommer 2025 erfolgen. Schaffung eines Lager- und Technikraumes unterhalb der Saumsäge: Unter der Saumsäge soll auf einem stabilen Betonfundament in Riegelbauweise ein versperrbarer Lager- bzw. Technikraum errichtet werden. Einbau von Schiebetüren: Anstatt der derzeitigen Klapptore beim Holzplatz sollen stabile, versperrbare Holz-Schiebetore eingebaut werden. Errichtung eines Schauraumes im Zubau der Säumsäge: Im Bereich der Saumsäge ist mittelfristig die Errichtung eines abgeschlossenen Schauraumes geplant. Dort sollen Exponate aus dem Bereich der Bergsäge sowie des Pernecker Salzbergbaues ausgestellt werden. Finanzielle Situation: Der Erhaltungsverein Bergsäge Maria Theresia Stollen ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Aktivitäten aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Förderungen finanziert werden müssen. Von den oben angeführten Sanierungsarbeiten kann derzeit lediglich die Dachsanierung sowie ein Teil der Außenfassade finanziert werden. Damit ist die Bausubstanz der Bergsäge mittelfristig gesichert. Die Umsetzung der weiteren, angedachten Baumaßnahmen hängt ganz wesentlich von möglichen Spenden und Förderungen, sowie von der Bereitschaft der Vereinsmitglieder sich bei Arbeitseinsätzen zu beteiligen, ab.
- Pressestimmen | glueckauf
Pressestimmen zur Bergsäge Pressestimmen zur Bergsäge beim Maria Theresia Stollen
- Werde Mitglied | glueckauf
Werde Mitglied beim Erhaltungsverein Bergsäge Werde Mitglied beim Erhaltungsverein Bergsäge Beitrittserklärung Einfach online ausfüllen und per Mail an kranabitl@aon.at schicken Vereinsvorstand: Obmann Johann Kranabitl Obmann Stellvertreter Horst Feichtinger Kassier Rudolf Kranabitl Kassier Stellvertreter Johannes Putz Schriftführung Maria Sams Schriftführung Stellvertreter Cordula Scherngell
- viasalis Bad Ischl
viasalis Themenweg Wandern Salzkammergut Bad Ischl Salzberg via salis experience history Via Salis ways of salt Via Salis ways of salt Bad Ischl and the salt IGM Interest group Mitterbergstollen Salt has been mined in Bad Ischl since 1563. Historical tunnel entrances, the mountain church, miners' houses, the former Schaffersag and other localities can on Via Salis be visited.... Die ehemalige Bergsäge am Pernecker Salzberg bei Bad Ischl ist ein montanhistorisches Denkmal ersten Ranges The blessing of the coveted mineral salt lay over the entire Salzkammergut. Hence the name, which is made up of the words Kammergut and Salz... Between 2013 and 2018, the "Interessengemeinschaft Mitterbergstollen" ( IGM ) restored a total of 12 tunnel portals at considerable expense... Continue reading Weiterlesen » Continue reading Continue reading NEWS Project: Saving the historic saw at the Maria Theresia tunnel No posts published in this language yet Once posts are published, you’ll see them here.
- 04 Maria Theresia Stollen | glueckauf
04 The empress Maria Theresa – tunnel Stud Name: "Upper Emperor Franz - Stollen" until 1808 "Empress Maria Theresa Stollen" from 1808 Empress Maria Theresa, reign 1740 – 1780 Struck: September 26, 1775 Length: 1,590 m Altitude: 680 m In 1772, the Ischler Verwesamt renewed its application for approval of the new mountain surcharge, which had been considered three years ago, "because the upper mountains are gradually coming together and are no longer enjoyable". In order to prove that the salt dome stretched into the depths, from the then deepest tunnel, the Kaiser Josef tunnel, the administrator of Khiebach – excavation sunk. This tunneling showed that the salt dome was at least 30 m deep. The request was quickly granted and on September 26, 1775, in the presence of the then chief salt clerk Josef Barthol Edlen von Riethaler, the new Emperor Franz Stollen, renamed Empress Maria Theresia – Stollen from 1808, was nailed with great festivities. The Maria Theresia tunnel had an original height of 1.95 m and a width of 0.95 m; This resulted in a cross-sectional area of around 1.9 m². Its gradient is 2.4%. The in-situ, hard limestone allowed an average annual advance of just 18 stakes or 21.50 m, this corresponded to a daily drive of only 10 cm. Several counter structures were put into operation for the rapid advance of the main shaft. In 1776 the first counter building was built from the Kaschnitz - Schurf up the mountain and towards the day. In 1777, when driving this counter-structure uphill, a strong inflow of water was encountered, which made further work extremely difficult. The inflowing water had to be lifted up by hand over the Kaschnitz Schurf into the Kaiser Josef tunnel. When in 1778 a strong inflow of water was also started during the day-side drive, this field location had to be covered with more houses in order to make a quick breakthrough with the day-side drive. In 1779, the breakthrough to the opposite location took place and so the tunnel water could immediately flow off to the surface via the new main shaft without any problems. A second counter-building was created from the pizza shovel towards the day, where water was also found. However, this inflow of water did not cause any major problems, because the breakthrough came as early as 1779 with the field location of the drive uphill from Kaschnitz - Schurf. Finally, in 1780, a third counter building was built from Salzoberamtsrath Hintermayr – Schurf towards the day and from Pizza – Schurf towards the mountain. In 1781, from the Hintermayr - Schurf during the day at the counter building -- Feldort, a water inlet was approached, which grew so much that the water had to rise over the Hintermayr - Schurf and be allowed to flow out on the Kaiser Josef - Main Shaft Shaft to the surface. In 1781, the fourth counter-site operation uphill and uphill was put into operation via the newly sunk Preßl – Schurf. The day-time Feldort came through with the uphill drive from the Pizza - Schurf in 1784. For a faster breakthrough with the daytime field site at Hintermayr Schurf, which was in celebration because of the inflow of water, the Preßl - Schurf was pushed uphill intensified. In 1790 the breakthrough finally came and the water built in 1781 at Hintermayr - Schurf could easily flow off to the surface via the new Maria Theresia main shaft. Despite the many problems with water inflow, the 1,335 Stabel (1,591.3m) long main shaft was worked through hard layers of limestone and driven into the salt in 16 years thanks to the four complex counter-site structures. Not far from the Hintermayr quarry, a heavily sulphurous mineral water spring was hit during tunnelling. According to a decision made in 1819 in the Oberamt, the Stampfer and Lichtenfels bends in the Maria Theresia tunnel were to determine the extent of the salt storage. In 1777, Panzenberger, the master saline builder, drew up the plan for the mountain house and a smithy near the Maria Theresia tunnel. The one-storey building was to have quarters for 37 servants and 2 rooms for the overseers. After a somewhat delayed completion of the building in 1778 due to a lack of money, the old mountain houses on the Frauenholz and Elisabeth tunnels were demolished because they were superfluous. The core substance of the Berghaus took up a floor plan area of 15.2 x 9.8 m, reached an eaves height of 6.9 m and a ridge height of 10.7 m. The double roof structure was covered with larch boards and in the eaves area with sheet metal strips. The living conditions can be illustrated by the fact that 24 servants slept on the ground floor on 44.5 m², while the overseer alone had a 18.5 m² bedroom at his disposal. In 1783 the miners' house on the so-called "Steinbalfen" was occupied for the first time. In 1823 a watering room was built at the mouth of the Maria Theresia tunnel in order to be able to leach out the saline debris that had been extracted. In 1847 the Klebersberg - Kehr for the development of the salt storage was in the south-east. In 1841, on the initiative of saltworks director Franz Ritter von Schwind, a conveyor track with a gauge of 606 mm was laid in the Maria Theresia main shaft to promote the work laist that accumulated during factory cleaning. The filled wagons rolled out of the tunnel independently, while the empty wagons could be pushed in by a worker. As a result, the previously practiced Laist flooding with its rather unpleasant side effects could be pushed out of the pit. However, the slope of the main shaft had to be compensated for by a costly floor leveling beforehand for the conveyor track, in order to reduce the rise for the large Hunte traveling inwards. The fathom of iron rail fittings cost 1 fl. 25 kr. For the first attempts, 1 inch wide (2.6 cm), 1/4 inch (65 mm) thick and 6 feet (2 m) long sling rods were used for fitting the wooden poles. The Hunte had wheels with a diameter of 14 inches (36.8 cm) and a capacity of four previous chests. The gauge was 23 Vienna inches (606 mm). With a level gradient, the filled wagons slowly rolled out by themselves, the empty carts could be pushed inwards by one man. Finally, the Ischler Salzberg owes the design of the factory buildings near the Maria Theresia tunnel to the care of the director of the salt works, Schwind. The mountain forge there was close to decay in 1840 and a new building could not be postponed. The extensive conversion of the mountain forge and the mountain house took place in 1843 - 1845 according to plans by the draftsman Drexler. The new mountain house near the Maria Theresia tunnel was built around 1850. The building plan contained apartments for the mountain worker and a supervisor, a consultation and mark separation room, then a parlor and a material room. Situation of the weirs in the Empress Maria Theresia tunnel around 1850: A total of 6 weirs, 3 of which are in operation and 3 in the driveway. Kolloredo - Weir, Rammer - Weir and Koehler - Weir (all in operation); Hocheder - weir and Berghofer - weir (each long and open in the driveway); Suda - weir (long open in driveway). In 1850 the mining authorities approved the sinking of the Werner - Schachtes von Elisabeth – on the Maria Theresia tunnels. The water barrel elevator introduced by the director of the saltworks Schwind to replace the hoisting reel when cleaning the works gained particular importance at the Ischler Salzberg for bringing works laist over the Wiesner - Shaft as an offset into the cavern areas of the upper horizons. In 1847, Schwind improved this type of transport by balancing the weight with an endless rope or chain. The tunnels above the Maria Theresia horizon that were still being mined were closed in 1930, only the Amalia tunnel is kept open for the purpose of draining off the waste water. Extensive geological work on the Ischler Salzberg preceded the main survey scheduled for 1948. As has been customary in salt works for 100 years, the operating plans for the next 5 years were determined on this occasion. The supply of the water required for the irrigation operation and the transport of operating resources to the individual horizons were to be laid in a blind shaft sunk in the stable rock. For this purpose, the Maria Theresia tunnel was traced to a profile suitable for locomotive traffic and cross passages were created from the individual horizons to the planned new shaft. This should make operations easier and cheaper. A very special event was the delivery of the first mine locomotive to the Maria Theresia tunnel. In the winter of 1951/52, demolition work and gunning of this main tunnel began. A Ruhrthal mine locomotive with diesel operation was purchased for the promotion. The type GZ 22 mine locomotive had 22 hp and an operating weight of 5.3 t. At the time of delivery, the Perneck foot was not passable due to the weather and the 5.3 t locomotive had to be unloaded in the floodplain. She was transported with many people, horses and oxen over the Perneck foot to the Maria Theresia tunnel. The Ruhrthal mine locomotive served not only for mine transport but also for many decades to transport visitors to the show mine. It was only replaced in 1982 by a 40 hp Jenbacher DH 40 G diesel locomotive. In July 1954 there was a great flood. Below the Maria Theresia tunnel, a large reservoir had formed as a result of the heap. This had grown excessively due to the expansion of the Maria Theresia main shaft, which was necessary for locomotive operation. During the night of July 8, the entire heap slid into the Sulzbach and was swept away by the flood. As a result, the Pernecker gypsum paint was completely buried with the rock material. The rest filled up the creek bed, so that the Sulzbach burst its banks in Perneck. From 1957 onwards, all the leaching plants in the Pernecker tunnels above the Leopold tunnel and thus also in the Maria Theresia horizon were used and the brine produced in the lower horizons has since been discharged via the Franz Josef Erbstollen. Situation of the weirs in the Empress Maria Theresia tunnel around 1966: A total of 22 weirs, only Wallner - weir in operation, all others pronounced dead. Ott - weir, Wallner - weir, Heger - weir, Prinzinger - weir, Schnabl - weir, Kelb - weir, Hocheder - weir, Klein - weir, Grüner - weir, Suda - weir, Schedl - weir, Schernthaner - and Flechner - weir (blended), Kolloredo - weir, Arbesser - weir, Buschmann - weir, Stampfer - weir, Stapf - weir, Köhler - weir, Posch - weir as well as Rittinger - weir and Berghofer - weir as foreign works. After the tunnel expansion, in the years 1957 to 1960 the central shaft from the Maria Theresia tunnel to the Franz Josef Erbstollen with a height of 203.8 m was sunk by our own staff. The central shaft connects the Pernecker tunnel with the Franz Josef - Erbstollen near Lauffen. As a result, after the end of the leaching operation in the 1st underground mine, which had no connection to the central shaft, the Distler shaft, which was difficult to maintain, could be abandoned from around 1990. On July 1, 1989, after 426 years of uninterrupted mining activity for the Pernecker tunnel, the mining operation relocated from the miners' house at the Maria Theresia tunnel to the newly built operating facilities at the Franz Josef Erbstollen in Lauffen. Until the Perneck mining company was relocated, foreign miners could spend the night in the Knappenhaus. In the summer of 1989, the workforce consisted of 2 foremen and 26 workers. After the settlement, the Perneck mining area was driven through the central shaft by Emperor Franz Josef - Erbstollen. To make driving easier, the central shaft was automated in 1990 for self-propelled operation. The miners' house, which had been vacant since 1989, was demolished in the winter of 1999. After the above-ground facilities were relocated to the Kaiser Franz Josef - Erbstollen, the tourist service in the Maria Theresia - Stollen was still operated during the summer months, partly redesigned and in 1993 in the former forge also a showroom with exhibits and display boards from the "Technical Museum" Vienna about the Salt and brine production set up. The show mine in Bad Ischl (Perneck) had to be closed on July 31, 2000 due to unsafe access, a landslide relocated the steep road. The potential visitors (up to 40,000 per year) should come to Hallstatt; however, this hope has only been partially fulfilled. On July 31, 2000, the mine visitor operation at the Ischl salt mine, now operated by Salinen Tourismus GmbH, was discontinued for reasons of expected, necessary investments and probably also because of insufficient visitor frequency. The devastation of the access road by a hurricane was ostensibly cited as the reason for the public closure. The up to 40,000 visitors who visited the Perneck show mine every year should switch to Hallstatt or Altaussee. Sources used: Carl Schraml "The Upper Austrian Salt Works from 1750 to the time after the French Wars", Vienna 1934 Carl Schraml "The Upper Austrian Salt Works from 1818 to the end of the Salt Office in 1850", Vienna 1936 Ischl home club "Bad Ischl home book 2004", Bad Ischl 2004 Leopold Schiendorfer "Perneck - A Village Through the Ages", Linz 2006 Johann Steiner "The traveling companion through Upper Austrian Switzerland", Linz 1820, reprint Gmunden 1981 L. Janiss "Technical help book for the Austrian salt mining company", Vienna 1934 Georg Chancellor "Ischl's chronicle", Ischl 1881, reprint Bad Ischl 1983 Michael Kefer "Description of the main maps of the kk Salzberg zu Ischl", 1820, transcription by Thomas Nussbaumer, as of September 13, 2016 Friedrich Idam "Maria Theresia Stollen", manuscript Internet Ivo Rotter "Ischl's salt blessing", Bad Ischl 1962 Kurt Thomanek "Grains of Salt", Leoben 2007 1772 erneuerte das Ischler Verwesamt seinen Antrag auf Genehmigung des schon vor drei Jahren erwogenen neuen Bergaufschlages, „weil die oberen Berge allgemach zusammengehen und außer Genuss kommen“. Zum Nachweis des sich in die Tiefe erstreckenden Salzstockes wurde vom damals tiefsten Stollen, dem Kais er Josef Stollen, der Verweser v. Khiebach – Schurf abgeteuft. Dieser Vortrieb zeigte, dass der Salzstock noch mindestens eine Bergdicke von 30 m in die Tiefe reichte. Dem Ansuchen wurde nun rasch stattgegeben und am 26. September 1775 in Anwesenheit des damaligen Salzoberamtmannes Josef Barthol Edlen von Riethaler unter großen Festlichkeiten der neue Kaiser Franz Stollen, ab 1808 in Kaiserin Maria Theresia – Stollen umbenannt, angeschlagen. Der Maria Theresia Stollen hatte eine ursprüngliche Höhe von 1,95 m und eine Breite von 0,95 m; daraus ergab sich eine Querschnittsfläche von rd. 1,9 m². Sein Gefälle beträgt 2,4 %. Das anstehende, harte Kalkgestein erlaubte einen durchschnittlichen Jahresvortrieb von lediglich 18 Stabel oder 21,50 m, dies entsprach einem Tagesvortrieb von nur 10 cm. Zum raschen Vortrieb der Hauptschachtricht wurden mehrere Gegenbaue in Betrieb genommen. 1776 wurde vom Kaschnitz – Schurf berg- und tagwärts der erste Gegenbau angelegt. 1777 traf man beim bergseitigen Vortrieb dieses Gegenbaues auf einen starken Wasserzutritt, der die weiteren Arbeiten massiv erschwerte. Das zufließende Wasser musst händisch über den Kaschnitz – Schurf nach oben in den Kaiser Josef – Stollen gehoben werden. Als 1778 auch am tagseitigen Vortrieb ein starker Wasserzufluss angefahren wurde, musste dieses Feldort, um einen raschen Durchschlag mit dem Vortrieb vom Tag aus zu machen, mit mehr Häuern belegt werden. 1779 erfolgte der Durchschlag zum Gegenort und so konnten ab sofort die Stollenwässer problemlos über die neue Hauptschachtricht nach Obertage abfließen. Ein zweiter Gegenbau wurde vom Pizza – Schurf tagwärts angelegt, wo man ebenfalls Wasser antraf. Dieser Wasserzutritt machte jedoch keine großen Probleme, weil man bereits 1779 mit dem Feldort des vom Kaschnitz – Schurf bergwärts geführten Vortrieb zum Durchschlag kam. 1780 wurde schließlich ein dritter Gegenbau vom Salzoberamtsrath Hintermayr – Schurf tagwärts und vom Pizza – Schurf bergwärts angelegt. 1781 wurde vom Hintermayr – Schurf tagwärts am Gegenbau –- Feldort ein Wasserzutritt angefahren, der so stark anwuchs, dass man das Wasser über den Hintermayr – Schurf ansteigen und auf der Kaiser Josef – Stollen Hauptschachtricht nach Obertage ausrinnen lassen musste. 1781 wurde über den neu abgeteuften Preßl – Schurf der vierte Gegenortbetrieb berg- und tagwärts in Betrieb genommen. Das tagwärtige Feldort kam mit dem vom Pizza – Schurf bergwärts betriebenen Vortrieb 1784 zum Durchschlag. Zum rascheren Durchschlag mit dem, wegen des Wasserzutrittes in Feier stehenden tagwärtigen Feldort beim Hintermayr Schurf, wurde vom Preßl – Schurf bergwärts verstärkt vorgetrieben. 1790 gelangte schließlich der Durchschlag und das 1781 beim Hintermayr – Schurf erbaute Wasser konnte über die neue Maria Theresia – Hauptschachtricht problemlos nach Obertage abfließen. Durch die vier aufwendigen Gegenortbaue konnte trotz der vielen Probleme mit Wasserzuflüssen die 1.335 Stabel (1.591,3m) lange Hauptschachtricht durch harte Kalksteinschichten in 16 Jahren durchgearbeitet und ins Salz getrieben werden. Unweit des Hintermayr - Schurfes wurde beim Streckenvortrieb eine stark schwefelhaltige Mineralwasserquelle angefahren. Nach einem 1819 im Oberamt gefassten Beschluss sollten die Stampfer - und Lichtenfels – Kehr im Maria Theresia – Stollen die Ausdehnung des Salzlagers feststellen. 1777 arbeitete der Salinenbaumeister Panzenberger den Plan des Berghauses und einer Schmiede beim Maria Theresia – Stollen aus. Das einstöckige Gebäude sollte Unterkunftsräume für 37 Knechte und 2 Zimmer für die Aufseher erhalten. Nach einer aus Geldmangel etwas verzögerten Fertigstellung des Gebäudes im Jahre 1778 wurden die alten Berghäuser am Frauenholz – und Elisabeth – Stollen, weil entbehrlich, abgetragen. Die Kernsubstanz des Berghauses nahm eine Grundrissfläche von 15,2 x 9,8 m ein, erreichte eine Traufhöhe von 6,9 m und eine Firsthöhe von 10,7 m. Der zweifach anstehende Dachstuhl war mit Lärchenbrettern beziehungsweise im Traufbereich mit Blechbahnen gedeckt. Zur Illustration der Lebensverhältnisse kann die Tatsache dienen, dass im Erdgeschoß auf 44,5 m² 24 Knechte schliefen, während dem Aufseher allein ein 18,5 m² großer Schlafraum zur Verfügung stand. Im Jahre 1783 wurde das Knappenhaus auf dem sogenannten „Steinbalfen“ erstmals bezogen. 1823 wurde am Mundloch des Maria Theresia – Stollens eine Verwässerungsstube errichtet, um das ausgeförderte salzhaltige Hauwerk noch auslaugen zu können. 1847 befand sich die Klebelsberg – Kehr zur Erschließung des Salzlagers gegen Südosten im Vortrieb. Zur Förderung des bei Werkssäuberungen anfallenden Werkslaists wurde in der Maria Theresia – Hauptschachtricht 1841 auf Initiative von Salinendirektor Franz Ritter von Schwind eine Förderbahn mit einer Spurweite von 606 mm angelegt. Die gefüllten Wagen rollten selbständig aus dem Stollen, während die leeren Hunte von einem Arbeiter einwärts geschoben werden konnten. Dadruch konnte die bisher praktizierte Laistausschwemmung mit ihren recht unangenehmen Begleiterscheinungen aus der Grube verdrängt werden. Allerdings musste für die Förderbahn das Gefälle der Hauptschachtricht durch eine kostspielige Sohlregulierung vorher ausgeglichen werden, um das Ansteigen für die einwärts fahrenden großen Hunte zu reduzieren. Der Klafter Eisenschienenbeschlag kostete 1 fl. 25 kr. Für die ersten Versuche kamen zum Beschlagen des Holzgestänges unbrauchbar gewordene Füderltragstangen von 1 Zoll Breite (2,6 cm), ¼ Zoll (65 mm) Dicke und 6 Fuß (2 m) Länge. Die Hunte besaßen Räder von 14 Zoll (36,8 cm) Durchmesser und einen Fassungsraum von vier bisherigen Truhen. Die Spurweite betrug 23 Wiener Zoll (606 mm). Bei ausgeglichenem Gefälle rollten die gefüllten Wägen von selbst langsam heraus, die leeren Hunte konnten von einem Mann einwärts geschoben werden. Der Fürsorge des Salinendirektors Schwind verdankt der Ischler Salzberg schließlich noch die Ausgestaltung der Werksgebäude beim Maria Theresia Stollen. Die dortige Bergschmiede war 1840 dem Verfalle nahe, ein Neubau unaufschiebbar geworden. Der weitgehende Umbau der Bergschmiede und des Berghauses erfolgte 1843 – 1845 nach Plänen des Salinenzeichners Drexler. Der Bau des neuen Berghauses in der Nähe des Maria Theresia Stollens fällt in die Zeit um 1850. Der Bauplan enthielt Wohnungen für den Bergschaffer und einen Aufseher, ein Konsultations- und Markscheidezimmer, dann noch eine Zimmerstube und ein Materialraum. Situation der Wehren im Kaiserin Maria Theresia – Stollen um 1850: Insgesamt 6 Wehren, davon 3 in Betrieb und 3 in Auffahrung. Kolloredo - Wehr, Stampfer – Wehr und Köhler – Wehr (alle in Betrieb); Hocheder – Wehr und Berghofer - Wehr (jeweils Lang- und Sitzoffen in Auffahrung); Suda - Wehr (Langoffen in Auffahrung). 1850 genehmigte die Bergbaudirektion die Abteufung des Werner – Schachtes vom Elisabeth – auf den Maria Theresia – Stollen. Der von Salinendirektor Schwind an Stelle des Förderhaspels bei der Werkssäuberung eingeführte Wassertonnenaufzug gewann am Ischler Salzberg besondere Bedeutung für die Zubringung von Werkslaist über den Wiesner – Schacht als Versatz in die Verbruchsräume der oberen Horizonte. 1847 verbesserte Schwind diese Förderungsart durch den Gewichtsausgleich mittels endlosem Seil oder Kette. Die über dem Maria Theresia Horizont noch in Abbau befindlichen Stollen wurden 1930 aufgelassen, nur der Amalia Stollen wird zwecks Ableitung der Raubwässer weiter offengehalten. Am Ischler Salzberg gingen umfangreiche geologische Arbeiten der im Jahre 1948 anberaumten Hauptbefahrung voraus. Wie seit 100 Jahren in Salinenbetrieben üblich, wurden bei dieser Gelegenheit die Betriebspläne für die nächsten 5 Jahre festgelegt. Die Zuleitung der für den Wässerungsbetrieb benötigten Wasser sowie der Transport von Betriebsmitteln auf die einzelnen Horizonte sollte in einem im standfesten Gebirge abgeteuften Blindschacht verlegt werden. Zu diesem Zwecke wurde der Maria Theresia – Stollen auf ein für den Lokverkehr geeignetes Profil nachgerissen und Querschläge von den einzelnen Horizonten zum geplanten, neuen Schacht erstellt. Dadurch sollte der Betrieb vereinfacht und verbilligt werden. Ein Ereignis der besonderen Art war die Lieferung der ersten Grubenlok zum Maria Theresia Stollen. Im Winter 1951/52 begannen die Nachrissarbeiten und Torkretierung dieses Hauptstollens. Für die Förderung wurde eine Ruhrthaler Grubenlok mit Dieselbetrieb gekauft. Die Grubenlok der Type GZ 22 hatte 22 PS und ein Dienstgewicht von 5,3 t. Zum Zeitpunkt der Anlieferung war der Perneckfuß aus Witterungsgründen nicht befahrbar und die 5,3 t schwere Lok musste in der Au abgeladen werden. Sie wurde mit vielen Menschen, Pferden und Ochsen über den Perneckfuß zum Maria Theresia Stollen befördert. Die Ruhrthaler Grubenlok diente neben Grubenförderung auch viele Jahrzehnte zur Beförderung der Besucher des Schaubergwerkes. Sie wurde erst 1982 durch eine 40 PS starke Jenbacher Diesellok der Type DH 40 G ersetzt. kms Ruhrthaler Grubenlok mit Fremdengruppe, Kaiserin Mar ia Theresia Stollen, 1955, Archiv Salinen Austria Die Ruhrthaler Grubenlok diente neben Grubenförderung auch viele Jahrzehnte zur Beförderung der Besucher des Schaubergwerkes. Sie wurde erst 1982 durch eine 40 PS starke Jenbacher Diesellok der Type DH 40 G ersetzt. Jenbacher Grubenlok, Einfahrt, Kaiserin Maria Theresia Stollen, um 1990 Im Juli 1954 gab es ein großes Hochwasser. Unterhalb des Maria Theresia – Stollens hatte sich durch die Halde ein großer Stausee gebildet. Diese war durch die für den Lokbetrieb nötige Erweiterung der Maria Theresia – Hauptschachtricht übermäßig stark angewachsen. Während der Nacht zum 8. Juli rutschte die gesamte Halde in den Sulzbach und wurde vom Hochwasser mitgerissen. In weiterer Folge wurde die Pernecker – Gipslacke mit dem Gesteinsmaterial gänzlich verschüttet. Der Rest füllte das Bachbett auf, sodass der Sulzbach in Perneck über die Ufer trat. Ab dem Jahr 1957 waren alle Laugwerke der Pernecker Stollen über dem Leopold – Stollen und somit auch im Maria Theresia – Horizont ausbenützt und die in den tiefer liegenden Horizonten erzeugte Sole wurde seither über den Franz Josef Erbstollen abgegeben. Situation der Wehren im Kaiserin Maria Theresia – Stollen um 1966: Insgesamt 22 Wehren, nur mehr Wallner – Wehr in Betrieb, alle anderen totgesprochen. Ott - Wehr, Wallner - Wehr, Heger - Wehr, Prinzinger - Wehr, Schnabl - Wehr, Kelb - Wehr, Hocheder - Wehr, Klein - Wehr, Grüner - Wehr, Suda - Wehr, Schedl - Wehr, Schernthaner - und Flechner - Wehr (verschnitten), Kolloredo - Wehr, Arbesser - Wehr, Buschmann - Wehr, Stampfer - Wehr, Stapf - Wehr, Köhler - Wehr, Posch – Wehr sowie Rittinger – Wehr und Berghofer – Wehr als Fremdenwerke. Nach der Stollenerweiterung konnte in den Jahren 1957 bis 1960 der Zentralschacht vom Maria Theresia – Stollen zum Franz Josef – Erbstollen mit einer Höhe von 203,8m durch eigenes Personal abgeteuft werden. Der Zentralschacht stellt die Verbindung der Pernecker Stollen mit dem Franz Josef – Erbstollen bei Lauffen her. Dadurch konnte, nach Auslaufen des Laugbetriebes im 1. Tiefbau, der keinen Anschluss an den Zentral – Schacht hatte, der aufwendig zu erhaltende Distler – Schacht ab etwa 1990 aufgelassen werden. Am 1. Juli 1989 übersiedelte der Bergbaubetrieb nach 426 Jahren ununterbrochener Bergbautätigkeit für die Pernecker – Stollen vom Knappenhaus beim Maria Theresia – Stollen zu den neuerrichteten Betriebsanlagen beim Franz Josef – Erbstollen nach Lauffen. Bis zur Absiedlung des Pernecker Bergbaubetriebes konnten die auswärtigen Bergarbeiter im Knappenhaus nächtigen. Im Sommer 1989 bestand die Belegschaft aus 2 Steigern und 26 Arbeitern. Nach der Absiedelung wurde das Grubenrevier Perneck durch den Zentral – Schacht vom Kaiser Franz Josef – Erbstollen befahren. Zur Erleichterung der Befahrung wurde der Zentral – Schacht 1990 für den Selbstfahrbetrieb automatisiert. Das seit 1989 leerstehende Knappenhaus wurde im Winter 1999 abgebrochen. Nach Verlegung der Obertaganlagen zum Kaiser Franz Josef – Erbstollen wurde der Fremdenbefahrungsbetrieb im Maria Theresia – Stollen während der Sommermonate trotzdem weiter betrieben, zum Teil neugestaltet und 1993 in der ehemaligen Schmiede auch ein Schauraum mit Exponaten und Schautafeln aus dem „Technischen Museum“ Wien über die Salz- und Solegewinnung eingerichtet. Am 31. Juli 2000 wurde beim Salzbergbau Ischl der Bergwerksbesucherbetrieb, nunmehr betrieben von der Salinen Tourismus GbmH, aus Gründen zu erwartender, notwendiger Investitionen und wahrscheinlich auch wege n zu geringer Besucherfrequenz, eingestellt. Vordergründig wurde die Verwüstung der Zufahrtsstraße durch einen Orkan als Schließungsgrund in der Öffentlichkeit genannt. Die bis zu 40.000 Besucher, die jährlich das Pernecker Schaubergwerk besuchten, sollten nach Hallstatt oder Altaussee wechseln. Verwendete Quellen: Carl Schraml „Das oberösterreichische Salinenwesen von 1750 bis zur Zeit nach den Franzosenkriegen“, Wien 1934 Carl Schraml „Das oberösterreichische Salinenwesen von 1818 bis zum Ende des Salzamtes 1850“, Wien 1936 Ischler Heimatverein „Bad Ischl Heimatbuch 2004“, Bad Ischl 2004 Leopold Schiendorfer „Perneck – Ein Dorf im Wandel der Zeit“, Linz 2006 Johann Steiner „Der Reisegefährte durch die Oberösterreichische Schweiz“, Linz 1820, Reprint Gmunden 1981 L. Janiss „Technisches Hilfsbuch für den österreichischen Salzbergbaubetrieb“, Wien 1934 Georg Kanzler „Ischls Chronik“, Ischl 1881, Reprint Bad Ischl 1983 Michael Kefer „Beschreibung Hauptkarten des kk Salzberges zu Ischl“, 1820, Transkription Thomas Nussbaumer, Stand 13.09.2016 Friedrich Idam „Maria Theresia Stollen“, Manuskript Internet Ivo Rotter „Ischls Salzsegen“, Bad Ischl 1962 Kurt Thomanek „Salzkörner“, Leoben 2007 1772 erneuerte das Ischler Verwesamt seinen Antrag auf Genehmigung des schon vor drei Jahren erwogenen neuen Bergaufschlages, „weil die oberen Berge allgemach zusammengehen und außer Genuss kommen“. Zum Nachweis des sich in die Tiefe erstreckenden Salzstockes wurde vom damals tiefsten Stollen, dem Kais er Josef Stollen, der Verweser v. Khiebach – Schurf abgeteuft. Dieser Vortrieb zeigte, dass der Salzstock noch mindestens eine Bergdicke von 30 m in die Tiefe reichte. Dem Ansuchen wurde nun rasch stattgegeben und am 26. September 1775 in Anwesenheit des damaligen Salzoberamtmannes Josef Barthol Edlen von Riethaler unter großen Festlichkeiten der neue Kaiser Franz Stollen, ab 1808 in Kaiserin Maria Theresia – Stollen umbenannt, angeschlagen. Der Maria Theresia Stollen hatte eine ursprüngliche Höhe von 1,95 m und eine Breite von 0,95 m; daraus ergab sich eine Querschnittsfläche von rd. 1,9 m². Sein Gefälle beträgt 2,4 %. Das anstehende, harte Kalkgestein erlaubte einen durchschnittlichen Jahresvortrieb von lediglich 18 Stabel oder 21,50 m, dies entsprach einem Tagesvortrieb von nur 10 cm. Zum raschen Vortrieb der Hauptschachtricht wurden mehrere Gegenbaue in Betrieb genommen. 1776 wurde vom Kaschnitz – Schurf berg- und tagwärts der erste Gegenbau angelegt. 1777 traf man beim bergseitigen Vortrieb dieses Gegenbaues auf einen starken Wasserzutritt, der die weiteren Arbeiten massiv erschwerte. Das zufließende Wasser musst händisch über den Kaschnitz – Schurf nach oben in den Kaiser Josef – Stollen gehoben werden. Als 1778 auch am tagseitigen Vortrieb ein starker Wasserzufluss angefahren wurde, musste dieses Feldort, um einen raschen Durchschlag mit dem Vortrieb vom Tag aus zu machen, mit mehr Häuern belegt werden. 1779 erfolgte der Durchschlag zum Gegenort und so konnten ab sofort die Stollenwässer problemlos über die neue Hauptschachtricht nach Obertage abfließen. Ein zweiter Gegenbau wurde vom Pizza – Schurf tagwärts angelegt, wo man ebenfalls Wasser antraf. Dieser Wasserzutritt machte jedoch keine großen Probleme, weil man bereits 1779 mit dem Feldort des vom Kaschnitz – Schurf bergwärts geführten Vortrieb zum Durchschlag kam. 1780 wurde schließlich ein dritter Gegenbau vom Salzoberamtsrath Hintermayr – Schurf tagwärts und vom Pizza – Schurf bergwärts angelegt. 1781 wurde vom Hintermayr – Schurf tagwärts am Gegenbau –- Feldort ein Wasserzutritt angefahren, der so stark anwuchs, dass man das Wasser über den Hintermayr – Schurf ansteigen und auf der Kaiser Josef – Stollen Hauptschachtricht nach Obertage ausrinnen lassen musste. 1781 wurde über den neu abgeteuften Preßl – Schurf der vierte Gegenortbetrieb berg- und tagwärts in Betrieb genommen. Das tagwärtige Feldort kam mit dem vom Pizza – Schurf bergwärts betriebenen Vortrieb 1784 zum Durchschlag. Zum rascheren Durchschlag mit dem, wegen des Wasserzutrittes in Feier stehenden tagwärtigen Feldort beim Hintermayr Schurf, wurde vom Preßl – Schurf bergwärts verstärkt vorgetrieben. 1790 gelangte schließlich der Durchschlag und das 1781 beim Hintermayr – Schurf erbaute Wasser konnte über die neue Maria Theresia – Hauptschachtricht problemlos nach Obertage abfließen. Durch die vier aufwendigen Gegenortbaue konnte trotz der vielen Probleme mit Wasserzuflüssen die 1.335 Stabel (1.591,3m) lange Hauptschachtricht durch harte Kalksteinschichten in 16 Jahren durchgearbeitet und ins Salz getrieben werden. Unweit des Hintermayr - Schurfes wurde beim Streckenvortrieb eine stark schwefelhaltige Mineralwasserquelle angefahren. Nach einem 1819 im Oberamt gefassten Beschluss sollten die Stampfer - und Lichtenfels – Kehr im Maria Theresia – Stollen die Ausdehnung des Salzlagers feststellen. 1777 arbeitete der Salinenbaumeister Panzenberger den Plan des Berghauses und einer Schmiede beim Maria Theresia – Stollen aus. Das einstöckige Gebäude sollte Unterkunftsräume für 37 Knechte und 2 Zimmer für die Aufseher erhalten. Nach einer aus Geldmangel etwas verzögerten Fertigstellung des Gebäudes im Jahre 1778 wurden die alten Berghäuser am Frauenholz – und Elisabeth – Stollen, weil entbehrlich, abgetragen. Die Kernsubstanz des Berghauses nahm eine Grundrissfläche von 15,2 x 9,8 m ein, erreichte eine Traufhöhe von 6,9 m und eine Firsthöhe von 10,7 m. Der zweifach anstehende Dachstuhl war mit Lärchenbrettern beziehungsweise im Traufbereich mit Blechbahnen gedeckt. Zur Illustration der Lebensverhältnisse kann die Tatsache dienen, dass im Erdgeschoß auf 44,5 m² 24 Knechte schliefen, während dem Aufseher allein ein 18,5 m² großer Schlafraum zur Verfügung stand. Im Jahre 1783 wurde das Knappenhaus auf dem sogenannten „Steinbalfen“ erstmals bezogen. 1823 wurde am Mundloch des Maria Theresia – Stollens eine Verwässerungsstube errichtet, um das ausgeförderte salzhaltige Hauwerk noch auslaugen zu können. 1847 befand sich die Klebelsberg – Kehr zur Erschließung des Salzlagers gegen Südosten im Vortrieb. Zur Förderung des bei Werkssäuberungen anfallenden Werkslaists wurde in der Maria Theresia – Hauptschachtricht 1841 auf Initiative von Salinendirektor Franz Ritter von Schwind eine Förderbahn mit einer Spurweite von 606 mm angelegt. Die gefüllten Wagen rollten selbständig aus dem Stollen, während die leeren Hunte von einem Arbeiter einwärts geschoben werden konnten. Dadruch konnte die bisher praktizierte Laistausschwemmung mit ihren recht unangenehmen Begleiterscheinungen aus der Grube verdrängt werden. Allerdings musste für die Förderbahn das Gefälle der Hauptschachtricht durch eine kostspielige Sohlregulierung vorher ausgeglichen werden, um das Ansteigen für die einwärts fahrenden großen Hunte zu reduzieren. Der Klafter Eisenschienenbeschlag kostete 1 fl. 25 kr. Für die ersten Versuche kamen zum Beschlagen des Holzgestänges unbrauchbar gewordene Füderltragstangen von 1 Zoll Breite (2,6 cm), ¼ Zoll (65 mm) Dicke und 6 Fuß (2 m) Länge. Die Hunte besaßen Räder von 14 Zoll (36,8 cm) Durchmesser und einen Fassungsraum von vier bisherigen Truhen. Die Spurweite betrug 23 Wiener Zoll (606 mm). Bei ausgeglichenem Gefälle rollten die gefüllten Wägen von selbst langsam heraus, die leeren Hunte konnten von einem Mann einwärts geschoben werden. Der Fürsorge des Salinendirektors Schwind verdankt der Ischler Salzberg schließlich noch die Ausgestaltung der Werksgebäude beim Maria Theresia Stollen. Die dortige Bergschmiede war 1840 dem Verfalle nahe, ein Neubau unaufschiebbar geworden. Der weitgehende Umbau der Bergschmiede und des Berghauses erfolgte 1843 – 1845 nach Plänen des Salinenzeichners Drexler. Der Bau des neuen Berghauses in der Nähe des Maria Theresia Stollens fällt in die Zeit um 1850. Der Bauplan enthielt Wohnungen für den Bergschaffer und einen Aufseher, ein Konsultations- und Markscheidezimmer, dann noch eine Zimmerstube und ein Materialraum. Situation der Wehren im Kaiserin Maria Theresia – Stollen um 1850: Insgesamt 6 Wehren, davon 3 in Betrieb und 3 in Auffahrung. Kolloredo - Wehr, Stampfer – Wehr und Köhler – Wehr (alle in Betrieb); Hocheder – Wehr und Berghofer - Wehr (jeweils Lang- und Sitzoffen in Auffahrung); Suda - Wehr (Langoffen in Auffahrung). 1850 genehmigte die Bergbaudirektion die Abteufung des Werner – Schachtes vom Elisabeth – auf den Maria Theresia – Stollen. Der von Salinendirektor Schwind an Stelle des Förderhaspels bei der Werkssäuberung eingeführte Wassertonnenaufzug gewann am Ischler Salzberg besondere Bedeutung für die Zubringung von Werkslaist über den Wiesner – Schacht als Versatz in die Verbruchsräume der oberen Horizonte. 1847 verbesserte Schwind diese Förderungsart durch den Gewichtsausgleich mittels endlosem Seil oder Kette. Die über dem Maria Theresia Horizont noch in Abbau befindlichen Stollen wurden 1930 aufgelassen, nur der Amalia Stollen wird zwecks Ableitung der Raubwässer weiter offengehalten. Am Ischler Salzberg gingen umfangreiche geologische Arbeiten der im Jahre 1948 anberaumten Hauptbefahrung voraus. Wie seit 100 Jahren in Salinenbetrieben üblich, wurden bei dieser Gelegenheit die Betriebspläne für die nächsten 5 Jahre festgelegt. Die Zuleitung der für den Wässerungsbetrieb benötigten Wasser sowie der Transport von Betriebsmitteln auf die einzelnen Horizonte sollte in einem im standfesten Gebirge abgeteuften Blindschacht verlegt werden. Zu diesem Zwecke wurde der Maria Theresia – Stollen auf ein für den Lokverkehr geeignetes Profil nachgerissen und Querschläge von den einzelnen Horizonten zum geplanten, neuen Schacht erstellt. Dadurch sollte der Betrieb vereinfacht und verbilligt werden. Ein Ereignis der besonderen Art war die Lieferung der ersten Grubenlok zum Maria Theresia Stollen. Im Winter 1951/52 begannen die Nachrissarbeiten und Torkretierung dieses Hauptstollens. Für die Förderung wurde eine Ruhrthaler Grubenlok mit Dieselbetrieb gekauft. Die Grubenlok der Type GZ 22 hatte 22 PS und ein Dienstgewicht von 5,3 t. Zum Zeitpunkt der Anlieferung war der Perneckfuß aus Witterungsgründen nicht befahrbar und die 5,3 t schwere Lok musste in der Au abgeladen werden. Sie wurde mit vielen Menschen, Pferden und Ochsen über den Perneckfuß zum Maria Theresia Stollen befördert. Die Ruhrthaler Grubenlok diente neben Grubenförderung auch viele Jahrzehnte zur Beförderung der Besucher des Schaubergwerkes. Sie wurde erst 1982 durch eine 40 PS starke Jenbacher Diesellok der Type DH 40 G ersetzt. Im Juli 1954 gab es ein großes Hochwasser. Unterhalb des Maria Theresia – Stollens hatte sich durch die Halde ein großer Stausee gebildet. Diese war durch die für den Lokbetrieb nötige Erweiterung der Maria Theresia – Hauptschachtricht übermäßig stark angewachsen. Während der Nacht zum 8. Juli rutschte die gesamte Halde in den Sulzbach und wurde vom Hochwasser mitgerissen. In weiterer Folge wurde die Pernecker – Gipslacke mit dem Gesteinsmaterial gänzlich verschüttet. Der Rest füllte das Bachbett auf, sodass der Sulzbach in Perneck über die Ufer trat. Ab dem Jahr 1957 waren alle Laugwerke der Pernecker Stollen über dem Leopold – Stollen und somit auch im Maria Theresia – Horizont ausbenützt und die in den tiefer liegenden Horizonten erzeugte Sole wurde seither über den Franz Josef Erbstollen abgegeben. Situation der Wehren im Kaiserin Maria Theresia – Stollen um 1966: Insgesamt 22 Wehren, nur mehr Wallner – Wehr in Betrieb, alle anderen totgesprochen. Ott - Wehr, Wallner - Wehr, Heger - Wehr, Prinzinger - Wehr, Schnabl - Wehr, Kelb - Wehr, Hocheder - Wehr, Klein - Wehr, Grüner - Wehr, Suda - Wehr, Schedl - Wehr, Schernthaner - und Flechner - Wehr (verschnitten), Kolloredo - Wehr, Arbesser - Wehr, Buschmann - Wehr, Stampfer - Wehr, Stapf - Wehr, Köhler - Wehr, Posch – Wehr sowie Rittinger – Wehr und Berghofer – Wehr als Fremdenwerke. Nach der Stollenerweiterung konnte in den Jahren 1957 bis 1960 der Zentralschacht vom Maria Theresia – Stollen zum Franz Josef – Erbstollen mit einer Höhe von 203,8m durch eigenes Personal abgeteuft werden. Der Zentralschacht stellt die Verbindung der Pernecker Stollen mit dem Franz Josef – Erbstollen bei Lauffen her. Dadurch konnte, nach Auslaufen des Laugbetriebes im 1. Tiefbau, der keinen Anschluss an den Zentral – Schacht hatte, der aufwendig zu erhaltende Distler – Schacht ab etwa 1990 aufgelassen werden. Am 1. Juli 1989 übersiedelte der Bergbaubetrieb nach 426 Jahren ununterbrochener Bergbautätigkeit für die Pernecker – Stollen vom Knappenhaus beim Maria Theresia – Stollen zu den neuerrichteten Betriebsanlagen beim Franz Josef – Erbstollen nach Lauffen. Bis zur Absiedlung des Pernecker Bergbaubetriebes konnten die auswärtigen Bergarbeiter im Knappenhaus nächtigen. Im Sommer 1989 bestand die Belegschaft aus 2 Steigern und 26 Arbeitern. Nach der Absiedelung wurde das Grubenrevier Perneck durch den Zentral – Schacht vom Kaiser Franz Josef – Erbstollen befahren. Zur Erleichterung der Befahrung wurde der Zentral – Schacht 1990 für den Selbstfahrbetrieb automatisiert. Das seit 1989 leerstehende Knappenhaus wurde im Winter 1999 abgebrochen. Nach Verlegung der Obertaganlagen zum Kaiser Franz Josef – Erbstollen wurde der Fremdenbefahrungsbetrieb im Maria Theresia – Stollen während der Sommermonate trotzdem weiter betrieben, zum Teil neugestaltet und 1993 in der ehemaligen Schmiede auch ein Schauraum mit Exponaten und Schautafeln aus dem „Technischen Museum“ Wien über die Salz- und Solegewinnung eingerichtet. Am 31. Juli 2000 wurde beim Salzbergbau Ischl der Bergwerksbesucherbetrieb, nunmehr betrieben von der Salinen Tourismus GbmH, aus Gründen zu erwartender, notwendiger Investitionen und wahrscheinlich auch wege n zu geringer Besucherfrequenz, eingestellt. Vordergründig wurde die Verwüstung der Zufahrtsstraße durch einen Orkan als Schließungsgrund in der Öffentlichkeit genannt. Die bis zu 40.000 Besucher, die jährlich das Pernecker Schaubergwerk besuchten, sollten nach Hallstatt oder Altaussee wechseln. Verwendete Quellen: Carl Schraml „Das oberösterreichische Salinenwesen von 1750 bis zur Zeit nach den Franzosenkriegen“, Wien 1934 Carl Schraml „Das oberösterreichische Salinenwesen von 1818 bis zum Ende des Salzamtes 1850“, Wien 1936 Ischler Heimatverein „Bad Ischl Heimatbuch 2004“, Bad Ischl 2004 Leopold Schiendorfer „Perneck – Ein Dorf im Wandel der Zeit“, Linz 2006 Johann Steiner „Der Reisegefährte durch die Oberösterreichische Schweiz“, Linz 1820, Reprint Gmunden 1981 L. Janiss „Technisches Hilfsbuch für den österreichischen Salzbergbaubetrieb“, Wien 1934 Georg Kanzler „Ischls Chronik“, Ischl 1881, Reprint Bad Ischl 1983 Michael Kefer „Beschreibung Hauptkarten des kk Salzberges zu Ischl“, 1820, Transkription Thomas Nussbaumer, Stand 13.09.2016 Friedrich Idam „Maria Theresia Stollen“, Manuskript Internet Ivo Rotter „Ischls Salzsegen“, Bad Ischl 1962 Kurt Thomanek „Salzkörner“, Leoben 2007
- Bergsäge | glueckauf
Historische Bergsäge beim Maria Theresia Stollen Erhaltungsverein Bergsäge Maria Theresia Stollen Die ehemalige Bergsäge am Pernecker Salzberg bei Bad Ischl ist ein montanhistorisches Denkmal ersten Ranges: • Sie ist das letzte vollständig erhaltene Relikt des Pernecker Salzbergs. • Sie wurde als erste Säge der k:k: Monarchie mit einem Riemenantrieb ausgestattet, der bis heute vollständig erhalten ist. • Sie ist die letzte aus dieser Zeit stammende Säge im inneren Salzkammergut. Zum Erhalt dieser Säge wurde im März 2025 der gemeinnützige „Erhaltungsverein Bergsäge Maria Theresia Stollen“ gegründet. Ziel der Mitglieder und Unterstützer dieses Vereines ist es, dieses einzigartige Objekt zu sanieren und im Zuge von Führungen auf den Pernecker „Via Salis Themenwegen“ der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gemeinsam können wir die traditionsreiche Bergsäge wieder in Schwung bringen, wir freuen uns auf Ihre Anfragen! Der „Erhaltungsverein Bergsäge Maria Theresia Stollen“ Hans Kranabitl: Tel. +43664 73118978, Mail kranabitl@aon.at Horst Feichtinger: Tel. +43677 61168967, Mail horst.feichtinger@gmx.at Via Salis ways of salt Weiterlesen » Via Salis ways of salt Weiterlesen » Via Salis ways of salt Weiterlesen »
- Projekt Säge | glueckauf
The mountain saw at the old Maria Theresia Berghaus on the Ischler Salzberg: A saw was of great importance for every salt mine operation, since the mine operation required large quantities of "Ladwerk" (thick boards) for the expansion and the brine production. Therefore there was at least one, but usually several saws at each salt mine, which is why they were also among the oldest systems of the respective salt mine. Three saws are known on the Salzberg in Ischl: as the oldest, the Steinberg saw with the "Schafferklause", the Grabenbach - or Graben - saw built near the Ludovika tunnel and a third, from 1867, at the old Maria Theresia Berghaus. The following report will mainly deal with the latter saw, also known as the mountain saw, since the other saws and the associated Klaus systems were already dealt with in detail in the 2012 article by Franz Federspiel "News from the old Ischler Salzberg". Situation of the mountain saws on the Ischler Salzberg in the 18th century: Originally there were two plank saws on the Ischler Salzberg, the one on the Steinberg and the Graben saw below the Ludovika tunnel. The Steinberg saw was probably built immediately after 1563 with the start of salt mining in the Steinberg district. According to a note in Dicklberger's "Salinen - Geschichte" (volume 1, p. 388), the Steinberg saw existed before 1586. Figure 1: Steinberg - saw, conversion plan, 1842, archive Salinen Austria Figure 2: Steinberg - saw, ground plan, conversion plan, around 1845, archive Salinen Austria Due to the concentration of salt mining on the Pernecker salt storage and the associated deepening of the mining tunnels, the ditch - saw at the Ludovika - Berghaus was built. The exact date of construction of this saw, which was probably built around 1700, could not be found in the files. The first known documentary reference from September 25, 1769 provides information that the ditch saw and the associated hermitage were rebuilt after a fire at the estimated cost of 292 fl 52 kr. In the course of the conversion, a new storage hut was built along the entire length of the hermitage to store the saw cuts. The Graben - saw along with the associated hermitage had completely decayed again in 1816 and was rebuilt in the three following years. In 1839 the woodwork of the hermitage was rotten again, and the water wheel and the river also needed replacing. Figure 3: Ludovika Berghaus, site plan with ditch – saw, 1839, Archiv Salinen Austria Because of the high repair costs to be expected, in 1839 the Ischl mining operations manager at the time, Franz v. Schwind to leave the Graben saw at all and instead expand the Steinberg saw to make it more efficient. When converting the Steinberg saw, Schwind succeeded in increasing sawn timber production fourfold compared to the previous ones by using an overshot water wheel and a belt transmission in the gearbox, the first saw drive of this type in the monarchy. As a result, the sawn timber requirement of the entire Ischler Salzberg could be satisfied by the sole operation of the Steinberg saw. Figure 4: Steinberg - saw, design of an overshot water wheel, 1840, archive Salinen Austria The operation of the ditch saw should only have continued on a smaller scale, since the cost of bringing the cut goods from the Steinberg saw to the Pernecker tunnels via a specially created goods route was very expensive. For this purpose, Schwind replaced the desolate Grabenbach hermitage with a wooden weir in 1839. After the Graben saw burned down again in 1856, it was finally abandoned. Figure 5: Trench - saw with Ludovika Berghaus, 1838, Archiv Salinen Austria Figure 6: Connecting route Steinberg - saw to Graben - saw, 1838, Archiv Salinen Austria Figure 7: Ludovika Berghaus, site plan after digging – sawing, 1859, Archiv Salinen Austria Transfer of the Steinberg saw to the old Maria Theresia Berghaus: After the new Steinberg tunnel was shut down as the last tunnel in the Steinberg district in 1775, the Steinberg saw only produced for the Pernecker tunnel, which was much further down in the valley. After the final closure of the Grabenbach saw in 1856, the entire sawn timber requirement had to be laboriously transported from the Steinberg saw down into the valley. For this reason, the plan was made around 1865 to move the Steinberg saw closer to the Pernecker tunnels. Various installation sites were tested: at the Grabenbach at the confluence of the Gaisbach opposite the Josef tunnel and directly at the Sulzbach or, connected to the Sulzbach via a river, at the old Maria Theresia Berghaus. Figure 8: Project transfer Steinberg - saw to the Josef tunnel, around 1865, archive Salinen Austria In view of the focus of the advance in the Empress Maria Theresia tunnel and the short transport routes, the decision was made to transfer the saw to the old Maria Theresia Berghaus. The transfer of the Steinberg saw to the new location took place in 1867. By using the old saw drive and parts of the old saw building, the costs were kept low at a total of 669 fl 81½ kr. Figure 9: Transfer Steinberg - saw to the old Maria Theresia Berghaus, 1865, Archiv Salinen Austria Figure 10: Transfer Steinberg - saw to the old Maria Theresia Berghaus, 1865, Archiv Salinen Austria Figure 11: Transfer Steinberg - saw to the old Maria Theresia Berghaus, 1866, Archiv Salinen Austria Description of the gear mechanism of the plank saw: With the report prepared by Franz Kreuzhuber, manipulation pupil Ite class, on March 14, 1868, there is a precise, contemporary description of the historical saw drive: "Where there is great hydroelectric power, undershot water wheels of 2 to 3 feet in diameter and 5 to 6 feet wide are usually used to operate the board saws. Here an overshot water wheel with a diameter of 12 feet and transmission is put into operation. A cog wheel of 6 feet diameter fastened to the base of the water wheel sets a driving wheel and with it a pulley of 6 feet diameter, - this by means of belts a second pulley of 1 ½ feet diameter, with it a wooden flywheel of 6 feet diameter and at the same time an iron winch in motion, whose arm carries a rod connected to the sag container /: Saggatern :/ in its circumference, which pushes the same up and down in a vertical guide. The Saggatern is assembled from 4 pieces of wood in the form of a door frame, to the short pieces of which the Sagblatt is screwed. Since the saw always makes its movement in the same place, a device is necessary for advancing the object to be cut in proportion to the power of the saw. This device /: Sagwagen :/ is a twenty-seven foot long frame movable on a horizontal slide and fitted with small rollers for ease of movement. To move it forward, the sagger carries a 7-foot-long horizontal rod on the lower crossbar, the end of which is fastened in a shaft Rings with indentations /: Thrust ring :/ gives an impact to the surrounding wheel of 3 ½ feet in diameter and as a result rotates the same slowly. During the retraction of the former, a second bar holds the thrust ring against slippage. The wheel, which is attached to the iron base of the thrust ring and is similar to the drive wheel, pushes the sag wagon through the combs attached to it along the entire length according to the power of the saw. A second overshot water wheel, 6 feet in diameter, is used to move the sag wagon backwards to its previous position, the shaft of which winds around a rope which runs over a small pulley attached to the end of the track and is attached to the sag wagon. As the sag wagon moves forward, it unwinds the rope from the shaft again.” In the following plan, the original work of the Steinberg saw is shown as it is described in the report by Franz Kreuzhuber in 1868 during the transfer. Only the second, smaller water wheel for moving the sag wagon backwards was added at the new location at the old Maria Theresia Berghaus. Figure 12: Gear mechanism of the Steinberg saw, 1857, archive Salinen Austria Saw - Fluder: After the transfer, the service water for the saw was no longer fed through a hermitage, but through a small cushion in the Sulzbach. The "Schmiedenfluder" from the Sulzbach, which has existed since about 1825, could be used for this purpose. This river had to be built for the operation of the mountain forge, since from 1825 larger amounts of water were diverted from the Grabenbach via the water scour into the Elisabeth tunnel in order to be able to provide the service water required for the Laistauss flooding in the Maria Theresia tunnel. The amount of residual water in the Grabenbach was often too low for the operation of the forge at the Maria Theresia tunnel. The river was designed as an open wooden channel made from cut posts, 72 m long and 0.6 m wide. As early as 1881, the river, which had been renewed in 1867, had to be removed due to damage and a new river channel including water catch and wheel hut had to be installed at a cost of 719 fl 81 kr. to be erected. Further repairs of this kind on the fluder were necessary in 1891, 1905 and 1933. Figure 13: Saw - fluder, 1904, archive Salinen Austria Performance of the two saw - water wheels: The overshot water wheel for driving the gang saw had a diameter of 3.7 m and a width of 1.0 m, depending on the water pressure, an output of 4 - 5 hp; the also overshot water wheel ("mold wheel") for reversing the saw carriage with 1.7 m diameter and 0.75 m width 1 - 2 HP. Figure 14: Saw - water wheels, 1866, Archiv Salinen Austria Figure 15: Mountain saw with old Maria Theresia mountain house, around 1930, Kranabitl archive Figure 16: Mountain saw at the old Maria Theresia Berghaus (upper left edge of the picture), around 1930, Archiv Salinen Austria Modification of the mountain saw's gearbox: In 1879, a circular saw was installed in the firewood store next to the mountain saw to cut the firewood better. This circular saw could be operated directly from the saw by means of a transmission transmission. In 1893 the gearbox of the mountain saw had to be repaired because it was defective. The complex maintenance of the saw fluder and the water wheels as well as the low performance of the mountain saw caused the management to convert this saw to electric operation in 1950. For this purpose, a stationary electric motor with 750 rpm was installed. From the 325mm diameter drive wheel of the electric motor, a belt led to a 1550mm diameter pulley on the main shaft. A second belt drive was placed on the main shaft on the stream side, which connected a belt wheel with a diameter of 900 mm on the main shaft to a belt wheel with a diameter of 730 mm on the water wheel shaft to move the saw gate. Another belt drive on the uphill side enabled the forward and backward movement of the saw carriage by means of a chain. Figure 17: Conversion of the plank saw to electric operation, 1951, Archiv Salinen Austria In the course of the electrification of the saw drive, a side saw was also installed. For this purpose, the sawing building had to be structurally extended. Figure 18: Installation of the board saw, project 1949, archive Salinen Austria Figure 19: Erection of the Ladwerkstadel, 1951, archive Salinen Austria Closure of the sawmill: The mountain saw at the old Maria Theresia Berghaus remained in operation until the mid-1980s. Since the migration of the mining industry from Perneck to the new site at the Kaiser Franz Josef Erbstollen in Lauffen in 1989, the saw building has been empty. Figure 20: Last shift arrival from Perneck, June 29, 1989, archive Salinen Austria Figure 21: Mountain saw after the cessation of operations, 1991, Kranabitl archive Figure 22: Old Maria Theresia Berghaus with a mule saw in the background, 1991, Kranabitl archive Mountain saw revitalization: In the summer of 2020, the Mitterbergstollen interest group (IGM) set itself the goal of preserving and opening up the mountain saw as part of guided tours along the Viasalis circular route. The historic sawmill is well-preserved and, as a unique technical monument that is otherwise rarely found in the Salzkammergut, is particularly worthy of protection. The main elements of the saw gear, which dates back to 1847 and is made of wooden gears, have been preserved to this day. In 2021, with the support of Salinen Immobilien AG, IGM would like to secure the building fabric, set up a showroom in the area of the former sawmill and have the technical history of the saw documented as part of diploma theses. Figure 23: Mountain saw, 2018, Kranabitl archive Figure 24: Saw carriage and saw frame, 2020, Kranabitl archive Figure 25: Saw gear, Kammrad, 2020, Kranabitl archive Figure 26: Saw gear, comb wheel with drive wheel and 1st belt pulley, 2020, Kranabitl archive Sources used: Franz Federspiel "News from the old Ischler Salzberg"; in: Messages from the Ischler Heimatverein, Episode 31, 2012, p. 18-25 Carl Schraml "The Upper Austrian Salt Works from 1818 to the end of the Salt Office in 1850", Vienna 1936 Michael Kefer "Hand Karten des Ischler Salzberges", 1829, transcription by Thomas Nussbaumer, Archiv Salinen Austria Josef Hütter "The Ischler Salzberg in words and pictures", manuscript, Bad Ischl 1938, Archiv Salinen Austria Franz Kreuzhuber "Relationship on the gear mechanism of the plank saw at the kk Salzberge Ischl", manuscript, Ischl 1868, transcription by Thomas Nussbaumer, Archiv Salinen Austria Ischler stock book no. 13 "Saw building" and no. 48 "Fluder for the saw", archive Salinen Austria Anton Dicklberger "Systematic history of the salt pans of Upper Austria", I. Volume, Ischl 1817, transcription Thomas Nussbaumer Plans from the Bad Ischl Salt Mine Plan Archives, Salinen Austria
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Wanderführer zur Wanderung. 64 Seiten Infos The hiking guide to the VIA SALIS Bad Ischl Concentrated information on 64 pages for the tour. There are many more details in the hiking guide about the information on the boards by the tunnels: Historical information about the individual tunnels, geology, faith and church, the inventive spirit of the Salzkammergut people and technology are explained here in depth. Sale: Salt world shop of Salinen Tourismus GmbH in Bad Ischl (Kaiser-Franz-Josef-Straße) Tourismusverband Bad Ischl, Auböckplatz 5 - pump room, A-4820 Bad Ischl Orders can also be placed with us: Tel. No. 067761168967 , e-mail: horst.feichtinger@gmx.at Price: € 5.00 Hier gibt es das Buch: Ischler Heimatverein, donnerstags 9 – 12 Uhr Salzkammerguttouristik Götzstraße Tourismusverband Trinkhalle Buchhandlung Thalia, Pfarrgasse
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How long has mining been around? The question "When did mining start?" is not easy to answer, since written records go back barely 1 millennium. To answer the question "What was before?" one has to rely on archaeologists and often on dedicated miners who are looking for traces of the past. People have known how to use the natural resources of the Alps for at least 6000 years . That's how old Austria's oldest mine is in Mauer near Vienna , where flint was mined. 12 m deep shafts, stretches and cross passages as well as large heaps still bear witness to the activities of Stone Age miners. A number of copper mines from Schwaz in Tyrol via the Kelchalm near Kitzbühel to Mühlbach am Hochkönig were already in operation in the Bronze Age 4000 years ago . A total of 3.3 million tons of raw ore were extracted and around 50,000 tons of copper were smelted. Eastern Alpine copper production was of European importance. 3000 years ago, salt was mined in Hallstatt . And in Roman times, Noric iron from Carinthia and Tauern gold were coveted trade products. Evidence of early mining activity is the glacier man "Ötzi" . Extremely high concentrations of copper and nickel were found in the hair of the man who died 5,300 years ago. This suggests that Ötzi worked in ore smelting . In addition, Ötzi was armed with an East Alpine copper ax. Also in other parts of the world there are interesting, sometimes much, much older traces of mining. The oldest pit map, for example, dates from the time of the Egyptian ruler Ramses IV, who lived 3,300 years ago. It shows roads, gold mines and miners' dwellings. In North America from 3000 - 1200 B.C. About 500,000 tons of copper ore were mined by an unknown people on the Isle Royale in Michigan. However, the associated copper was never found. Where the not inconsiderable amount of copper went to will probably remain a great mystery of archeology. The world's oldest traces of mining can be found where mankind originated - namely in Africa. Unfortunately, much of the past lies in the dark on the black continent. Records from the pre-colonial period are practically non-existent. Most finds of prehistoric mining were only made in the course of modern large-scale mining. The roots of classic mining lie in southern Africa in the Ngwenya Mountains in today's Swaziland. It is home to one of the oldest underground mines in the world, dating back an incredible 43,000 years . The object of the extensive mining, which reached a depth of up to 30m, was hematite in the form of silvery micaceous iron mica. The iron ore was crushed in stone mortars and probably used for cultic-cosmetic purposes. There is no doubt that the Stone Age hunters rubbed their faces, hands and bodies with mineral paints and then made the cave paintings, which are still colorful today. During the nearly 20,000-year mining period, several thousand tons of ore were mined in the Ngwenya Mountains. As a last example, I would like to mention the discovery of a Rhodesia man, a 200,000-year-old early human form . Bones and teeth of this early human have been discovered in a limestone cave opened up by mining at Broken Hill in Zambia. The living space of this man was unique: Zinc and lead phosphate crystals literally littered the ceiling of his den. So there is a suspicion that he really is the oldest miner in the world! Mining has shaped the fortunes of people for thousands of years. Without it, progress and prosperity would be unthinkable. Miners can rightly be proud of having inherited a profession that is thousands of years old.
- 11 a Hoher Wasserstollen | glueckauf
Hoher Wasserstollen - höchster Stollen am Ischler Salzberg 11 a High water tunnel Stud Name: "High Water Gallery" Struck: 1689 Leave: 1766 Length: 40 m water tunnel (total drive 243 m) Altitude: 1,114m In 1689 the Hoher Wasserstollen was struck in order to be able to examine the part of the salt dome assumed to be above the Lipplesgraben tunnel. This was the highest tunnel ever driven on the Ischler Salzberg. The Hoher Wasserstollen was installed in the so-called "Fleck" at the foot of the Niederer Rosenkogel. However, since the same was built too high, the salt mountains, which do not reach far up the Lipplesgraben tunnel, were completely run over. It therefore did not live up to its purpose as a hope for salt and the tunnel soon fell into disrepair. High water tunnel, pit plan Michael Kefer, 1829, Upper Austrian Provincial Archive The main shaft was initially in gravel rock, then in gypsum and limestone, its total length was 204 rods (243.2 m). In 1757, 34 bars (40 m) of the main shaft were brought back into a navigable position and used to divert surface water. Since the daily water used was insignificant and did not increase even in heavy rain, the Hoher Wasserstollen was completely abandoned in 1766 and from that point on it was left to decay. High water tunnel, location in the slide area, 1927, Archiv Salinen Austria High water tunnel, landslide, around 1930, archive Salinen Austria The exact location of the Hoher Wasserstollen can no longer be precisely determined today, since extensive subsidence and landslides occurred in the entire area as a result of factory collapses from 1924 onwards. By 1927, an area of more than 9,500 m² was in motion. The attachment point of the high water tunnel was also affected. Sources used: Michael Kefer "Description and explanation of the main maps kk Salzberg zu Ischel", 1820, transcription by Thomas Nussbaumer, as of September 13, 2016